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China Große Vergangenheit – Dynamische Zukunft Studienreise China DERTOUR Akademie vom 30.11. – 12.12.04In der Zeit vom
30.11.05 – 12.12.05 war ich mit dem Veranstalter DERTOUR in China
unterwegs. Zuerst mit einem Vorprogramm 30.11. – 05.12.05 Rundreise „Die
Gärten Chinas“ und anschließend in Peking vom 05.12. –12.12.05. China hat mich sehr fasziniert und die Gegensätze von Wirtschaftsboom und Zukunft und der großen Vergangenheit sind allgegenwärtig. Sauberkeit und Sicherheit werden groß geschrieben in China. Liegt irgendwo Müll, steht sofort ein Straßenfeger bereit. Die abwechslungsreiche Küche Chinas ist gewöhnungsbedürftig. Im Norden Chinas schmeckt das Essen ähnlich wie bei uns im Chinarestaurant, im Süden Chinas wird es etwas undefinierbarer. Im Anschluss finden Sie eine Reisebeschreibung mit einigen Fotos. Am 30.11. startete ich von Frankfurt mit der Lufthansa zum Direktflug nach Shanghai pünktlich um 17.45h und landete nach ca. 10 Stunden gegen 11.05h am 01.12.04 in Shanghai. Nach den Einreiseformalitäten wurden wir durch die örtliche Reiseleitung begrüßt. Nach der Kofferabgabe ging es gleich mit dem Transrapid in die Innenstadt von Shanghai. Der Zug beschleunigt bis auf 400 km/h, so dass wir in ca. 8 Minuten am Ziel waren. Als neue Wirtschaft- und Finanzmetropole des ganzen Landes erfährt Shanghai seit einigen Jahren eine atemberaubende und unvergleichliche Veränderung. Die „Stadt oberhalb des Meeres“, wie Shanghai auch genannt wird, gilt deshalb auch als heimliche Hauptstadt dieses riesigen Landes. 3000 Wolkenkratzer bilden die beeindruckende Silhouette der Metropole, Shanghai ist mit 15 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Chinas und glänzt durch alte koloniale Prachtbauten am „Bund“ und das neue Finanzzentrum Pudong mit seinen glitzernden Fassaden. Am Ausstieg des Transrapid stiegen wir in den Bus und fuhren direkt in das neue Wirtschafts- und Finanzzentrum Pudong . Alle weltweit großen Firmen sind auf dieser Seite des Hunangpu mit eigenem Wolkenkratzer vertreten. Ebenfalls liegt dort der bekannte Fernsehturm die „Perle des Orients“. In diesem Distrikt ist im Jim Mao Gebäude das „höchste Hotel in der Welt“ Grand HYATT Shanghia untergebracht und in der 88. Etage hat man durch riesige Panoramascheiben einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Im Anschluss konnten wir bei einer kleinen Hafenrundfahrt auf dem Huangpu-Fluss fantastische Ausblicke auf die alte und die neue Skyline genießen. Nach diesem Mamutprogramm ging es in das Galaxy Hotel, etwas außerhalb des Zentrums und am Abend konnten wir uns das erste Mal an Stäbchen und chinesischem Essen versuchen. Beim Frühstück haben wir dann erstmals gesehen, was die Chinesen zu dieser frühen Tageszeit schon alles zu sich nehmen. Neben warmen Suppen gibt es schon das volle Programm an Warmspeisen. Heute stand der Besuch des Jadebuddhatempels auf dem Programm. Viele Chinesen praktizieren hier Ihren Glauben, indem Sie Räucherstäbchen entzünden und vor dem jeweiligen Buddah beten und Wünsche äußern. Außerdem sieht man zwei dem Shanghaier Kloster Jiangwan gesiftete, wertvolle Buddahstatuen, die 1881 von einer Reise des Mönchs Huigen aus Burma mitgebracht wurden. In Abschluss ging es zur Besichtigung in die Altstadt Nanshi. Hier findet man noch einige enge Gassen, in denen die Bewohner ihren alltäglichen Beschäftigungen nachgehen: kleine Handwerksabreiten, Waschen, Gemüse putzen etc. Den Besucher beschleicht jetzt das Gefühl in China zu sein, denn alle Gebäude sind in chinesischer Architektur zu sehen und auch Neubauten dürfen in diesem Distrikt nur nach chinesischer Architektur errichtet werden. Innerhalb der Altstadt befindet sich der aus der Ming-Zeit stammende Yu-Garten. Der im Jahre 1559 von einem Provinzgouverneur angelegte Garten wurde im südchinesischen Gartenstil errichtet. Es ist erstaunlich, welche Ruhe und Harmonie dieser Garten ausstrahlt in doch einer so großen, hektischen Stadt. Auch das berühmte Teehaus liegt direkt am Yu-Garten. Weltbekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft trinken hier traditionell zubereiteten grünen Tee. Am späten Nachmittag haben wir die bekannte Einkaufstraße Nanjing unsicher gemacht. Neben den weltbekannten Marken und Edelboutiquen findet man auch viele Straßenhändler. Falschen und Handeln ist hier angesagt und die Besucher können „unechte Markentextilien“ erwerben und somit die Koffer füllen. Nach dem Abendessen haben wir uns noch in das Nachtleben Shanghais gestürzt. In der sogenannte „Neuen Welt“ findet man viele Bars mit Livebands und sogar der Paulaner ist hier zu vertreten. Nach dem Frühstück und dem Check-Out ging es zum Bahnhof. Unsere Fahrt ging ca. 1 ½ Stunden nach Suzhou. Wir durften in der sogenannten „weichen Klasse“ reisen und fuhren für chinesische Verhältnisse in die Provinz, Suzhou hat „nur 1 Million „ Einwohner, für China eine Kleinstadt. Suzhou, Seidenzentrum und alte Handelsstadt, ist seit dem 6. Jh. durch den Kaiserkanal mit der Hauptstadt verbunden und erlangte in der Ming und Qing-Zeit großen Reichtum durch die vielen hohen Beamten, Künstler und Kaufleute, die sich aufgrund des milden Klimas hier niederließen. Die Altstadt ist von zahlreichen Wasserkanälen durchzogen und galt einst als das „Venedig des Ostens.“Bei einer Kanalfahrt konnten wir interessante Eindrücke des typischen Alltaglebens gewinnen. Bekannt ist Suzhou allerdings durch seine eindrucksvollen Gärten, von welchen wir den Garten des bescheidenen Politikers besuchten. Dieser Garten zählt zu den vier schönsten Gärten Chinas. Die dreiteilige Anlage entstand im frühen 16. Jahrhundert. Von der Parkmitte aus hat man einen umfassenden Blick auf die zahlreichen Pavillions, Brücken und die mit Steinen gestalteten Gewässerlandschaft. Nach dem Mittagessen hatten wir die Gelegenheit eine Seidenspinnerei zu besuchen. Alle Stufen der Produktion sind hier zu besichtigen. Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus nach Hangzhou, Hauptstadt der Provinz Zhejiang und Endpunkt des legendären Kaiserkanals. Die schöne Lage am Westsee, die zahlreichen Tempel und Pagoden. Die Parks und die Gärten ließen die Stadt schon frühzeitig zu einem beliebten Erholungsort werden. Die Stadt zählt berechtigterweise zu den schönsten Städten Chinas. Die schöne Umgebung konnten wir auf einer Bootsfahrt auf dem romantischen Westsee genießen. Der Besuch des Tempels der Seelenzuflucht – Lingyinsi stand am Nachmittag auf dem Programm Der Tempel liegt in einem wunderschönen Park und strahlt unendliche Ruhe und Harmonie aus. Der Tempel wurde um 326 gegründet. Der Weg zum Lingyin führt an Hunderten aus dem Fels gehauenen buddhistischen Skulpturen vorbei. Dieser ereignisreiche Tag endete mit einem Bankett. Heute früh ging es mit der China Airways nach Peking, der Hauptstadt Chinas. Peking hat cirka 12 Millionen Einwohner und viele Kulturstätten zu bieten. Für 6 Nächte war das Bejing Hotel unser zu Hause. Das Hotel liegt zentral, zu Fuß kann man sofort in die Einkaufsstraße gelangen, einige Zimmer hatten sogar den Ausblick auf die Verbotene Stadt. Somit kann man den Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt gut zu Fuß erreichen. Ausgezeichnet ist das Hotel mit 5 Sternen, angemessen sind allerdings 4 Sterne. Diese Hotelüberwertung findet man häufig in China. Zwischen unseren Workshops haben wir alle Kulturstätten in und um Pekings besucht. Sehr beeindruckend ist die chinesische Mauer, unvorstellbar das diese Mauer 2.000 km lang ist, das heißt von Hamburg bis zum Italienischen Stiefel. Ebenfalls sehr beeindruckend war die Fahrrundfahrt im Hutong-Viertel. In dem alten Viertel können Autos in den engen Gassen nicht verkehren, so ist hier das meist benutze Verkehrsmittel das Fahrrad. Das Hutong-Viertel beseht aus einem Gewirr von Wohnhäusern, Märkten und Handwerksbetrieben. Einige Gassen sind so schmal, dass man nur hindurchlaufen kann. Hier findet man echtes chinesisches Leben. Im Grundriss sind alle Hutong-Häuser ähnlich, in der Mitte liegt immer ein kleinerer oder größerer Innenhof, begrünt mit Bäumen, der „heimliche Wald“, wie ihn die Chinesen nennen. Hutong-Häuser verbergen ihren Reichtum, alle Fenster gehen zum Innenhof, von außen ist nur das Tor zu sehen. Diese Hutong-Viertel steht unter Denkmalschutz, viele alte Viertel wurden rücksichtslos abgerissen und mussten modernen Hochhäusern weichen. Aber auch die Chinesen begreifen allmählich, dass man mit den alten Viertel durchaus den Tourismus fördern kann. Unbedingt muss man auch den Nachtmarkt besuchen. Auf diesem Nachtmarkt gibt es alle „Spezialitäten Chinas“ zu essen, dass heißt von Schlangen, Seesternen, Skorpionen etc. findet man alles hier. Man denkt zum Teil, dass man vor einem Biologie-Insekten-Steckkasten steht, einfach unglaublich. Natürlich sind die Verbotene Stadt, der Platz des Himmlischen Friedens, der Sommerpalast und Himmelstempel ebenfalls sehr beeindruckend. Peking selbst bereitet
sich auf die Olympiade 2008 vor. Es wird gebaut wo man hinschaut und alles nicht
so schöne wird entweder abgerissen oder umzäunt und bunt angemalt. Ansonsten
ist Peking die Stadt der Gegenwart im Vergleich zu Shanghai, der Stadt der
Zukunft. Dies ist tatsächlich überall zu spüren. China hat mich insgesamt sehr beeindruckt, durch die wirklich komplett andere Kultur und Lebensweise, Abstriche muss man beim Essen und zum Teil bei der Hygiene machen. In de kurzen Zeit meines Aufenthaltes habe ich viele Dinge noch nicht sehen können und würde deshalb sehr gerne wieder dorthin fahren. ______________________________________________________________________ |