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Kanada Im Dezember 2008 war ich auf der DERTOUR- Akademie in Toronto. Im Anschluss hatte ich die Möglichkeiten für 2 Tage Vancouver kennenzulernen und ebenfalls für 2 Tage den Wintersportort Whistler. Nachfolgend möchte ich Ihnen ein paar persönliche Eindrücke und Tipps der besuchten Städte näherbringen. Toronto
Toronto
ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas, übrigens das
zweitgrößte Land der Welt, und Hauptstadt der Provinz Ontario. Toronto liegt
im Golden Horseshoe, einer dicht bevölkerten Region, die sich halbkreisförmig
um das westliche Ende des Ontario- Sees nach Niagara Falls erstreckt. Fast ein
Drittel der Einwohner Kanadas leben in dieser Provinz, die mit knapp 1,1 Mio.
qkm dreimal größer ist als Deutschland und wirtschaftlich im Land den Takt
vorgibt. Dabei ist der relativ stark besiedelte Streifen entlang der
amerikanischen Grenze nur eine Seite der so vielfältigen Region. Die andere
sind mehr als 250.000 Seen. Flüsse mit einer Gesamtlänge von 60.000 km sowie
riesige Laub-und Nadelwälder. Wie alle nordamerikanischen Städte ist auch
Toronto auf dem Reißbrett geplant und in den schachbrettartigen Straßen
findet man sich daher schnell zurecht. Kanada, aber besonders die die Metropole
Toronto ist eine Einwanderstadt. Im Großraum Toronto leben heute rund 3,8 Mio
Einwohner aus allen Teilen der Welt friedlich nebeneinander. So ist es nicht
verwunderlich, dass auf dem Stadtplan Chinatown genauso zu
Hatte Kanadas größte Stadt bis vor etwa 15 Jahren noch mit dem Image zu kämpfen, ein langweiliger Flecken zu sein, so hat sich dieses Bild stark gewandelt. Die Kulturszene boomt, vor allem die Filmindustrie profitierte von der Entscheidung einiger Hollywood-Studios einen Teil ihrer Streifen in Toronto zu drehen. Zudem avancierte die Stadt inzwischen zur zweitgrößten nordamerikanischen Theatermetropole nach New York. Im Sommer finden regelmäßig Festivals statt. Im Winter haben wir dies leider nicht erleben können, aber die Lage am Onatrio-See ist hierzu prädestiniert. Vor den Toren Torontos liegen die Toronto Islands. Diese vier künstlich erweiterten Inseln liegen im Ontario-See auf Höhe der Innenstadt und schirmen den Hafen vom See ab. Auf der westlichsten Inseln liegt ein kleiner Flughafen, die übrigen sind als Park mit kleineren Seen, Wasserläufen. Seebrücken, Strand und Vergnügungseinrichtungen gestaltet. Alle Inseln sind autofrei und nur mit Personenfähren zu erreichen.
Den besten Überblick über die Stadt erhält man durch eine Citytour. Diese würde ich jedem empfehlen. Ein gutes 3+ Sterne Hotel im Zentrum der Stadt ist das Delta Chelsea Hotel. Es ist mit seinen 1.590 Zimmern das größte Hotel Kanadas. Alle Zimmer sind modern ausgestattet und verfügen über ein oder zwei Kingsize Betten, sowie Bad/Dusche, WC, Föhn, TV und Telefon.Das Eaton Einkaufszentrum und die Einkaufsstraßen Yonge Street und Queens Street sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. In nur 130 km
Entfernung liegen die Niagara-Fälle. Diesen Ausflug dürfen sie bei einem
Besuch in Toronto nicht versäumen. Mit dem Bus sind Sie ca. 90 Minuten
unterwegs. Steuert man einen der riesigen Parkplätze an, bevor man einen Blick
auf die Wasserfälle werfen konnte, ist man zunächst vom Rummel der
Souvenirläden, Fahrgeschäften, Snackbars und Fast-Food-Ketten abgeschreckt.
Doch wenn man dann dem donnernden Lärm folgt und einen Blick auf die
gigantischen Fälle richtet, ist man von dem Naturschauspiel begeistert. Genau
genommen gibt es nicht nur zwei Städte namens Niagara Falls, sondern auch zwei
Wasserfälle. Der kanadische ist jedoch der eigentliche Star. Hufeisenförmig
deshalb der Name Horseshoe Falls stürzen bis zu 170 Mio/Liter pro Minute über
eine Breit von 670m etwa 54 m in die Tiefe. Nur zehn Prozent der Menge sind es
bei den American Falls, wo das Wasser auf einer Breite von 320 m gut 56 m hinab
rauscht. Das Wort Niagara bedeutet in Irokesensprache donnerndes Wasser.
Eine gute halbe
Autostunde von den Niagara Fällen entfernt, liegt eine der schönsten Kleinstädte
Kanadas Niagara-on-the-Lake. In dem überaus pittoresken Ort scheint die
Zeit irgendwo in der Mitte des 19. Jh. Stehen geblieben zu sein. Sehenswert sind
vor allem die kleinen Einzelhandelsgeschäfte an der Queen Street, die beinahe
schon musealen Charme haben.
Vancouver
Als eine der größten Metropolregionen an der Pazifischen Westküste und drittgrößte Stadt Kanadas ist Vancouver leicht zu erreichen, doch der Abschied fällt wirklich schwer. Geprägt von ursprünglicher Meeres- und Gebirgslandschaft, pulsierender städtischer Atmosphäre und einem dynamischen multikulturellen Lifestyle nimmt Vancouver als perfektes Reiseziel den höchsten Rang ein. K urz- Welche Jahreszeit auch immer, Vancouver gehört weltweit zu den besten Städten für einen Besuch. Als
eine der größten
Metropolregionen an der Pazifischen Westküste und drittgrößte
Stadt Kanadas ist Vancouver leicht zu erreichen, doch der Abschied fällt
gewöhnlich schwer! Geprägt von ursprünglicher Meeres- und Gebirgslandschaft,
pulsierender städtischer Atmosphäre und einem dynamischen multikulturellen
Lifestyle nimmt Vancouver als perfektes Reiseziel den höchsten Rang ein. Planen
sie bei einer Kanadarundreise auf jeden Fall 2 bis 3 Nächte für Vancouver ein.
Die Stadt hat ca.
610.000 Einwohner und man kann alle Attraktionen gut zu Fuß erreichen, Gastown,
Stanley Park, Robson Street, Granville Island etc.
Whistler
Whistler ist ein Ort in der Region Whislter-Blackcomb, eines renomierten Skigebietes im Westen von Kanada, etwa 115 km nordöstlich von Vancouver. Die Region ist nach den beiden Bergen Whistler Mountain und Blackcomb Mountain benannt. Die Fahrt mit dem Bus dauert ca. 2 Stunden und ist landschaftlich sehr reizvoll. Whistler ist wegen
seiner Schneesicherheit ein beliebter Wintersportort. Auch für mich sollte es
eigentlich der krönende Abschluss dieser Reise sein. Leider regnete es und mit
dem Powdersnow war es deshalb nichts. Ich bin zwar trotzdem Ski gefahren, aber
leider nur auf Kunstschnee und auf drei geöffneten Pisten. Der Schnee kam dann
eine Woche später. Als Skiort an Qualität und Standart ist Whistler
mit den bekannten Skiorten Kitzbühel, Lech. Südtirol oder Davos
durchaus zu vergleichen. Auch hier gibt es die Möglichkeit des Apres-Ski und es
gibt schöne Hotels mit allen Annehmlichkeiten. Whistler-Blackcomb ist das größte
Skigebiet in Nordamerika und im Dezember wurde die neue Gondel Peak 2 Peak eröffnet,
die beide Skigebiete miteinander verbindet. In Whistler werden im Rahmen der
Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver die alpinen Skiwettbeerbe
ausgetragen. Die Skischanze und die Rodelbahn befinden sich zurzeit noch im Bau.
Yvonne Esmann
Dezember 2008 |