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Gran Canaria
Inforeise Gran Canaria
Januar/Februar 2011
Am 31.Januar ging unser Flug um
11:35 vom Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel zum Flughafen von Las Palmas auf Gran
Canaria. Ein nettes Personal und ein ausnahmsweise wirklich leckeres Bordessen
begleitete uns auf unserem 4 ½ Stunden Flug.
Auf Gran Canaria angekommen, wurden
wir mit einem Bus der TUI abgeholt und zu unserem Hotel RIU Grand Palace
Maspalomas Oasis in Maspalomas gebracht.
Dort angekommen konnten wir
einchecken und dann ging es auch schon in den Besprechungssaal zur Begrüßungsrunde.
So konnten wir die Gruppe kennen lernen, mit der wir ja schließlich eine Woche
lang Gran Canaria erkunden wollten. Unsere Koffer wurden in der Zeit vom
Hotelpersonal auf unsere Zimmer gebracht.
Anschließend
fuhren wir auch schon zu der ersten Hotelbesichtigung in das Hotel Sahara Playa
an der Playa del Inlges. Dort konnten wir uns die verschiedenen Zimmerkategorien
und die gesamte Anlage anschauen. Anschließend blieben wir noch zum Abendessen.
Heute war Barbecue Buffet und wir hatten schon ein bisschen Hunger. Allgemein
ist dieses Hotel zu empfehlen, wenn man viel Wert auf die zentrale Lage legt.
Durch die Nähe zum Zentrum der Playa del Ingles ist die Lage hervorragend für
Stadtliebhaber oder Nachtschwärmer.
Auch liegt dieses Hotel nahe dem
Strandabschnitt von Playa del Ingles. Die Zimmer sind zweckmäßig und sauber
ausgestattet. Die Zimmer mit Dreierbelegung und Familienzimmer verfügen über
Extrabetten getrennt vom Schlafzimmer. Das Essen ist einem drei Sterne Hotel
angemessen gestaltet. Allerdings haben wir uns unter einem italienischen
Barbecue etwas mehr vorgestellt.
Dieses Hotel ist eine gute
Alternative für preisbewusste Urlauber.
Nach dem Essen fuhren wir dann mit
dem Bus zurück zu unserem Hotel. Hier ließ jeder für sich den Abend auf dem
Balkon ausklingen. Wir waren schon sehr müde und gingen deshalb verhältnismäßig
früh ins Bett, damit wir am nächsten Tag auch fit starten konnten.
Nach
dem stärkendem Frühstück in unserem Hotel machten wir entlang der Promenade
einen Spaziergang zu unserer ersten Hotelbesichtigung an diesem Tag.
Das Hotel RIU Palace Meloneras liegt
sehr zentral zu der Einkaufsstraße im Abschnitt Meloneras. Man ist in wenigen
Gehminuten bei Supermärkten und Läden.
Durch
die Themenbuffets für die Kunden ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das
Hotelgelände ist großräumig und naturfreundlich gebaut. Viele Pflanzen und
Palmen schmücken den Bereich rund um den Pool herum. Dieser ist geformt wie ein
Wal und auf angenehme Temperaturen beheizt. Von dem Balkon aus hat man einen
wunderschönen Blick auf das Meer und die gepflegte Anlage. Morgens und abends
gibt es die Mahlzeiten in Buffetform. Es gibt außerdem die Möglichkeit die
Mahlzeit alternativ im à la carte Restaurant „Krystal“ ohne Aufpreis zu
sich zu nehmen. Um Anmeldung und angemessene Kleidung wird hier gebeten.
Anschließend wurden wir von unserem Bus abgeholt und nach Playa del Ingles
gefahren. Dort besichtigen wir das Hotel RIU Palmeras mit der dazugehörigen
Bungalowanlage RIU Palmitos. Dieses Hotel ist hervorragend für Ruhesuchende.
Trotz der Ruhe liegt dieses Hotel nahe am Zentrum und am Strand. Eine Vielfalt
von Unternehmungen ist hier also geboten!
Allgemein
gibt es hier nicht sehr viel für Kinder. Ein kleiner Spielplatz und eine
Kinderanimateurin für die Oster-, Sommer- und Herbstferien ist hier auch schon
alles. Das Hotel ist zwar sehr groß, allerdings fällt einem dies überhaupt
nicht auf, wenn man sich in der naturbewusst angelegten Anlage aufhält. Die
Zimmer und Bungalows sind angenehm eingerichtet. In den Bungalows betritt man
das Wohnzimmer durch die verschließbare Terrassentür. Von dort aus führt eine
Treppe in das obere Geschoss, wo sich schließlich das Badezimmer und
Schlafzimmer befindet. Toll sind die kleinen
Terrassen, die von Pflanzen etwas sichtgeschützt sind. Die Gläser der
Terrassentüren und Fenster sind so verspiegelt, dass man in den Räumen helles
Tageslicht hat und man trotzdem unbemerkt ist. Denn von draußen kann man durch
die Verspiegelung nicht hereinschauen. Empfehlenswert ist dieses Haus für
Ruhesuchende und Paare. Der Service ist hervorragend, das Personal zuvorkommend
und aufmerksam.
Wir
stiegen also voller neuer und verschiedener Eindrücke wieder in unseren Bus,
welcher sich erst einmal in Bewegung setzte. Laut Programm hatten wir unsere
„Tagesdosis“ Hotelbesichtigung schon abgearbeitet. Unsere Reise- und
Gruppenleiterinnen ließen die Spannung auf unsere Überraschung erst
steigen, bis sie uns dann doch erzählten wohin der Bus uns bringen würde. Wir
fuhren in den „PALMITOS PARK“!!!
Wir
freuten uns riesig und konnten es kaum erwarten. Endlich im Park angekommen
machten wir unseren Treffpunkt aus und trennten uns alle in verschiedene
Richtungen. Die Tiere sind dort teilweise wirklich ungewöhnlich! Wir haben
riesige Kommodore, sich sonnende Erdmännchen, unglaublich dicke Schlangen,
seltene Vogelarten, Schmetterlinge, Delphine, Papageien und gefühlte tausend
andere Tierarten gesehen. Unser Treffpunkt war an dem höchsten Punkt des Parks
bei der Greifvogelschau. Dort gab es eine Aussichtsplattform, von der man diese
unfassbar schöne Natur genießen konnte. Zu unserem Vorteil wurde die
Aussichtsplattform für uns abgesperrt und ein abwechslungsreiches Buffet von
RIU aufgebaut. Begrüßt wurden wir dort erst einmal mit einem Glas Sangria. Als
alle eingetroffen sind, wurde das Buffet von unserer Gruppenleiterin eröffnet.
Wir hatten alle einen Riesenhunger. Hier haben wir zum ersten Mal die Papas
Arrugas mit der Mojo-Soße probiert, die uns von nun an die ganze Woche
begleitete. Dies ist ein typisches Gericht für Gran Canaria. Papas Arrugas sind
Kartoffeln die in sehr salzigem Wasser gekocht werden. Dadurch werden sie dann
ganz
schrumpelig
und nehmen das Salz besser auf. Die Mojo-Soße ist eine Knoblauch-Paprika-Soße,
die hauptsächlich nach Knoblauch schmeckt. Aber so unbeschreiblich lecker!
Das Essen war wirklich köstlich.
Durch die Wärme war man allerdings sehr schnell satt. Zum Nachtisch gab es
frisches Obst, wie Honigmelonen, Bananen etc. Da viele von diesen Obstsorten
auch von hier kommen schmeckt es so frisch wirklich unglaublich lecker und
intensiver als in Deutschland. Nach dem Nachtisch gab es für jeden noch einen
Ron Miel, ein ebenfalls landestypischer Honigschnaps. Trinken tut man diesen mit
Sahnehaube und einem Strohhalm. Ron Miel bekommt man auf Gran Canaria an jeder
Ecke in einem Supermarkt.
Nach
dem Essen verließen wir gemütlich und mit vollen Bäuchen die
Aussichtsplattform und gingen den anderen Weg an noch mehr Tieren hinunter zum
Ein- und Ausgang. Dort erwartete uns noch eine kleine Überraschung. Unsere
Gruppen- und Reiseleiterinnen hatten für jeden eine Tüte vorbereitet mit
kleinen Accessoires und Erinnerungsstücken aus dem Palmitos Park. Mit glücklichen
Mienen stiegen wir also alle in unseren Bus und genossen die Fahrt durch die
Natur zurück zu unserem Hotel.
Da
wir am Nachmittag schon wieder in unserem Hotel angekommen waren, hatten wir nun
endlich Zeit auch dieses Hotel und unsere Umgebung zu erkunden. Mit den
Badesachen untergezogen ging es Richtung Einkaufszentren. Wir schlenderten ein
wenig durch die Läden und gaben hier und da etwas Geld (für Armreifen und
Schuhe) aus. Nach der Shopping Tour besichtigten wir die wunderschön angelegte
Gartenlandschaft. Von dem Garten kommt man durch ein Tor direkt zur Promenade,
so dass man nicht um das Hotel herumlaufen muss. Unbedingt muss man an die Playa
Card denken, die einem den Eintritt in das Hotel durch die Gartenpforte ermöglicht.
Denn sonst muss man auf dem Rückweg doch wieder um das Hotel herumlaufen. Völlig
erschöpft von dem bis jetzt schon erlebnisreichen Tag legten wir uns zum Bräunen
an den Pool. Das Wetter war herrlich, warm und sonnig. Ab und zu kühlte ein
kleiner Windhauch uns ab. Bei Windstille übernahm dies der Pool.
Die Zeit verging hier so schnell,
dass wir uns auch schon wieder fertig machen mussten. Denn immerhin stand noch
eine Hotelbesichtigung am Abend mit anschließendem Essen an.
Das RIU Club Hotel Gran Canaria ist
eine hübsche Clubanlage für Groß und Klein, Familien und Paare, die nicht die
vollkommende Ruhe suchen, sondern Kontakte knüpfen und ein abwechslungsreiches
Programm möchten. Da das RIU Club Hotel Gran Canaria auch in Maspalomas liegt,
machten wir einen kleinen Spaziergang zu dieser Besichtigung. Die große
Poollandschaft lädt zum Spielen und Schwimmen ein, mehrere Restaurants bieten
abwechslungsreiche Mahlzeiten, freundliche Animateure geben einem die Möglichkeit,
sich zu bewegen und die Zeit spielerisch zu nutzen. Die Zimmer sind freundlich
und geräumig eingerichtet und bieten einen wunderschönen Blick vom Balkon aus.
Nach der Führung wurden wir zum
Poolrestaurant gebracht. Dieses bietet leckere asiatische und mexikanische Küche.
Außerdem gibt es noch das Hauptrestaurant mit internationaler Küche oder das
Restaurant Roque Nublo mit kanarischen und andalusischen Spezialitäten. Nach
dem Essen durften wir noch etwas bleiben. Einige gingen schon zum Hotel zurück.
Wir schauten uns noch die Show an, die dort abends immer stattfindet. Mit dem
Hotelmanager abgesprochen durften wir auch die All Inclusive Leistungen nutzen.
Also setzten wir uns noch eine Weile zusammen und tranken einen Cocktail. Allmählich
schlenderten wir dann zurück zu unserem Hotel. Mit ein paar Kolleginnen trafen
wir uns noch auf unserem Balkon um den Abend in Dämmerungsatmosphäre mit
eingeschränktem Meerblick ausklingen zu lassen.
Am
Mittwochmorgen trafen wir uns zur Abfahrt zu unserer Hotelbesichtigung mit
leeren Mägen. Von unserem charmanten Busfahrer wurden wir weiter ins
Landesinnere zum Sheraton Salobre Golf Resort & Spa gefahren. Dort wurden
wir sehr freundlich empfangen und durften uns erst einmal am Frühstücksbuffet
stärken. Das Frühstück war wirklich vielseitig. Von deftig bis süß, es war
wirklich alles vorhanden, was man sich nur zum Frühstück erträumen kann. Zu
trinken haben wir uns Orangensaft an einem Saftstand geholt, der dort frisch
gepresst wurde. Auf Wunsch konnte man auch zwischen verschiedenen Obstsorten
variieren, die einem dann frisch ausgepresst und zu Saft verarbeitet wurden.
Nach dem Frühstück zeigte man uns
dann die Zimmer und Suiten. Dieses Hotel ist wirklich unglaublich luxuriös
ausgestattet. Die Einrichtung ist modern und stilvoll. Ebenfalls an der
technischen Einrichtung wurde hier nicht gespart. Die Flachbildschirme, die großen
Betten und ein großer Balkon laden zum Träumen ein. Ebenfalls wahnsinnig toll
sind die großen Fensterfronten am Balkon und ein Fenster zum Badezimmer hin.
Denn so kann man aus der Dusche heraus diese prachtvolle Landschaft genießen.
Da
das Hotel sehr naturgemäß gebaut ist, gibt es hier einige Besonderheiten. Das
Sheraton Salobre ist in einen Fels hineingebaut. Beim Bau wurde darauf geachtet,
so wenig wie möglich vom Fels und der Natur zu vernichten. Viele natürliche
Materialien wurden verwendet, die die typische Landschaft mit stillen Plätzen,
Vulkanen, Kakteen und Palmen widerspiegelt. Dadurch ist das Hotel ungleichmäßig
hoch und hat viele unterschiedliche Ebenen in denen man sich aufhalten kann. 7 Süßwasserpools
sind hier auf verschiedenen Ebenen verteilt. Ganz oben im Hotel befindet sich
der Sunset Bereich.
Hier
finden Sie einen großen Pool, von dem Sie direkt auf die Landschaft schauen können.
Im Sunset Bereich gibt es auch Liegemöglichkeiten, die man kostenfrei belegen
kann. Von hier aus lässt es sich noch luxuriöser entspannen. Diese Liegen kann
man auch für ein Romantikdinner buchen (gegen Aufpreis). Dabei werden die
Liegen dann liebevoll mit Kerzen dekoriert und ein Dinner wird vorbereitet.

Nach diesen wunderschönen Eindrücken
mussten wir uns erst einmal erholen. Gut, dass das nächste Ziel Puerto de Mogán
war und wir somit etwas Zeit zum Schwelgen im Bus hatten.
Bis
zu unserer nächsten Führung hatten wir noch etwas Zeit. Daher gaben uns unsere
Gruppen- und Reiseleiterinnen ca. eine Stunde zur freien Verfügung, in der wir
Puerto de Mogán erkunden durften. Die kleine Hafenstadt ist genauso, wie man
sich das spanische Leben vorstellt. Ein kleiner Hafen mit vielen Schiffen und
Yachten, kleine mit Blumen bewachsene Gassen, weiße kleine Häuser und
kleine Geschäfte. Wir schauten uns also etwas in dem kleinen Dorf um und
erkundeten die kleinen Gassen und Straßen. Wirklich anschaulich ist auch das
ziemlich klare Wasser im Hafenbecken. Dort sieht man viele Fische hin- und
herschwimmen. Beim Trödeln vergaßen wir die Zeit und mussten uns schließlich
beeilen, um den Weg zum Hotel zu finden. Rechtzeitig trafen wir schließlich im
Hotel ein und konnten die Führung beginnen.

Das Hotel Cordial Mogán Playa ist eine faszinierende Anlage, in der immer
wieder viele kleine Details eingebaut sind. Der riesige Unterschied gegenüber
den bis jetzt besichtigen Hotels überraschte uns. So viele eingebaute
Spielereien machen dieses Hotel besonders. Zum Beispiel die große Brücke im
Eingangsbereich mit einer künstlerisch erstellten Uhr. Von dieser Brücke sieht
der Blick nach unten aus wie in einen Urwald. Viele Palmen und Pflanzen verschönern
Innen und Außen das Gelände und geben ein geborgenes und naturnahes Gefühl.
Die Anlage bietet viel für Kinder und Familien, ebenso für Paare oder
Alleinreisende. Eine große Poollandschaft beinhaltet 2 Süßwasser-Pools mit
Whirlpools und je einer Strandzone mit aufgeschüttetem Sand. Die Anlage bietet
ebenfalls einen botanischen Garten und einen Archäologischen Park „Las
Crucecitas“ der beim Bau des Hotels aufgetaucht ist. Diesen kann man nun
kostenlos und bequem vom Hotel aus besichtigen.
Anschließend gab es auch hier
wieder Essen vom Buffet, welches eine große Auswahl von Salat, über Deftiges
bis hin zum Nachtisch bot. Auch hier fand man wieder die Papas Arrugas und
Mojo-Soße. Wahrscheinlich hatte unsere Gruppe immer viel Platz, weil wir eine
Knoblauchwolke um uns herum mit uns trugen.
Nach dem Essen ging die Fahrt wieder
zurück in Richtung Maspalomas in unser Hotel RIU Grand Palace Maspalomas Oasis.
Gerade angekommen, schmissen wir uns wieder in Badesachen und genossen die Sonne
am Pool, während in Hamburg Blitzeis, Regen und Schnee wütete.
Später wurden wir wieder von
unserem Busfahrer sicher nach Playa del Ingels in das Hotel Buenos Aires
gebracht. Dieses gehört mit der Leitung vom Hotel Neptuno zusammen. Das Buenos
Aires befindet sich in sehr zentraler Lage. In dem gleichen Gebäude befindet
sich auch das Hard Rock Café. Nebenan liegt das Yumbo Centre in dem die
Nachtschwärmer aufs Ganze gehen. Somit muss man hier teilweise mit Lärm
rechnen, obwohl der Poolbereich durch eine hohe Wand geschützt ist. Die Zimmer
liegen jedoch direkt in die Richtung, sodass ich mir auch vorstellen kann dass
es dort nachts etwas lauter werden kann. Die Besichtigung einer kleinen,
kostenlosen Internetecke beendet die Besichtigung. Auf jeden Fall zu empfehlen
ist dieses Hotel für junge Familien und Paare. Auch natürlich für junge
Leute, die die Nähe zum Zentrum suchen, eine gute Wahl.

Ebenso lässt sich das Neptuno
beschreiben. Hier gibt es auch ein kleines, neues Spa-Center mit verschiedenen
Saunen, die kostenlos benutzbar sind. In den Behandlungszimmern kann man sich
mit allerlei Schönheitsbehandlungen verwöhnen lassen.
Das
Neptuno veranstaltet einmal monatlich einen Kunstabend an dem Gemälde von
unterschiedlichsten Künstlern ausgestellt und verkauft werden. An jedem Abend
wird eins der Gemälde dem Hotel Neptuno zugesprochen. Aus diesem Grund sind in
jedem Zimmer andere Gemälde aufgehängt, welche jedoch alle Originale sind.
In der Pianobar gibt es gelegentlich
Piano-Musik oder Karaoke Abende. Da wir einen Karaoke-Abend erwischt hatten,
blieben wir nach dem Abendessen auch noch eine Weile. Der Hotelmanager hat uns
All Inclusive für den restlichen Abend angeboten und so sangen und tanzten wir
auf der Karaoke-Party. Nach ein paar Cocktails machten wir uns dann auf den Weg
in Richtung Yumbo Center, um den Abend dort weiter zu führen. Geendet hat der
Abend erst spät, nachdem der Taxifahrer uns sehr rasant aber heil in unser
Hotel zurückgebracht hat.
Der Morgen danach…
… startete mit einem ausgelassenen
Frühstück im RIU Gran Palace Maspalomas Oasis. Das Frühstücksbuffet war
immer sehr ausreichend. Frische Säfte, eine Auswahl von Käse- und Wurstsorten
und warmen und kalten Speisen gaben jedem die Möglichkeit, ausgiebig zu frühstücken.
Allerdings ist Gran Canaria für Kaffetrinker nicht das perfekte Land, da das
Wasser dort sehr chlorhaltig ist und der Kaffe teilweise auch sehr nach „altem-Wasser-Kaffe“
schmeckt. Die gekochten Eier haben die Meisten von uns gemieden, da die
7-Minuten-Eier anscheinend nur 2-Minuten das kochende Wasser gespürt haben.
An
diesem sonnigen Tag wurden wir von unserem netten Busfahrer nach Las Palmas
gefahren. Von unserem Reisebus stiegen wir dann um in einen Hop-on-Hop-off Bus.
Wir wurden durch die ganze Stadt gefahren und mit Kopfhörern wurden uns die
verschiedensten Sehenswürdigkeiten, Statuen, Häuser, Einkaufszentren und
Wohnsiedlungen gezeigt und erklärt. An einer Haltestelle stiegen wir alle aus
und gingen bis zur nächsten Haltestelle zu Fuß. Wir wussten natürlich nicht,
dass diese Straße, die zur nächsten Haltestelle führte, eine der
Hauptshoppingmeilen in der Hauptstadt war… J
Somit teilten wir uns immer mehr auf
und verschwanden in unterschiedlichen Einkaufsläden. Hier und da traf man ab
und zu mal jemanden aus der Gruppe wieder, komischerweise immer mit einer
Einkaufstüte mehr in der Hand. Anfang Februar ist auf ganz Gran Canaria der „Rebajas“
(Winterschlussverkauf). Hier findet man in Läden wie Mango und Stradivarius
Artikel bis zu 80% reduziert. Die Preise sind wirklich unglaublich niedrig und
so haben einige von uns einfach nur noch zugeschlagen.
Nach
einer kurzen Stärkung bei McDonalds stiegen wir an der nächsten Haltestelle
wieder in den Bus ein und beendeten die beeindruckende Stadtrundfahrt. Auf einer
Strecke sieht man ganz viele Bergdörfer, in denen jedes Haus eine andere Farbe
hat. Die Bergdörfer waren früher Siedlungen von Fischern. Jeder Fischer strich
damals sein Haus nach der Farbe von seinem Fischerboot. So entstanden diese
bunten Dörfer, die nun typisch für diese Regionen.
Treffpunkt nach der Bustour war im
Einkaufszentrum „El Muelle“, wo noch mal kräftig weiter eingekauft wurde.
Als alle nach und nach am Treffpunkt eingetrudelt waren wurden wir dann von
unserem Busfahrer wieder abgeholt und in unser Hotel in Maspalomas zurück
gefahren. Die Freizeit nutzten wir wieder, um etwas Sonne zu tanken.

Etwas
schick gemacht gingen wir dann am Abend nach nebenan in das Seaside Grand Hotel
Residencia. Für einen Urlaub in gehobener Atmosphäre mit erstklassigem Service
ist dieses Hotel wie geschaffen. Eine gepflegte Poollandschaft, ein vom Trubel
abgeschiedener Fitnessraum, der jeden sportlichen Wunsch erfüllt, ein ausgeprägter
Wellnessbereich mit weit gefächertem Angebot und vielen weiteren Kleinigkeiten
machen den Urlaub hier zum Traumurlaub. Das Markenzeichen von den Seaside
Hotels, das Seepferdchen, spiegelt sich in vielen, manchmal sehr kleinen,
Details im ganzen Hotel wider. Sämtliche Geländer, Fliese, Blumentöpfe, sogar
den Sand in den Aschenbechern vor den Zimmern zieren die kleinen Seepferdchen.
Wir schauten uns eines der geräumigen Zimmer und eine Suite an.
Die
Zimmer sind groß und haben eine gehobene Ausstattung. Selbst in den Badezimmern
sind Duschen und Badewannen vorhanden. Die Badezimmerartikel sind ebenfalls mit
gehobenen Marken ausgestattet. In den Standard Zimmern findet man
Toilettenartikel von L’Occitane, in den Suiten stehen die Toilettenartikel der
Marke Bvlari zur Verfügung. Dies ist ein weiteres Detail, welches von der
Qualität dieses Hotels überzeugt. Da das Seaside Grand Hotel Residencia und
das Seaside Palm Beach zu einer Kette gehören, gibt es hier die Möglichkeit in
beiden Hotels zu speisen. Hierzu ist lediglich eine Absprache mit dem Hotel (je
nach Verfügbarkeit) möglich.

Weiter ging unsere Hotelführung im
Seaside Palm Beach. Dieses Hotel hat ein unglaubliches Design. Ausgestattet ist
das Hotel im modernen 80er Jahre Stil. Die Zimmer sind in verschiedenen Farben
gestaltet. Jedes Zimmer ist somit individuell. Man kann zwischen beige-braun,
gelb-türkis, lachs-blau und lila-grün wählen. Natürlich sind auch ein
Flachbildfernseher und eine
Minibar
vorhanden. Eine biegsame Lampe im 80er Jahre Stil rundet die Zeitreise stilvoll
ab. Die Bar gibt ebenfalls diesen Stil wider, mit Kugellampen, Kreisen und
bunten Farben. Von der Bar aus wurden wir in Richtung Wellness Bereich geführt.
Dieser Bereich gibt einem die Möglichkeit, luxuriös und in ruhiger Atmosphäre
zu entspannen. Nachdem wir die anregenden Düfte in uns aufgenommen haben,
durften wir uns am Buffet bedienen. Das Essen in diesem Hotel war mit Abstand
das beste Essen der ganzen Woche! Selten habe ich so gut gegessen. Mit vollen Bäuchen
machten wir uns später wieder auf den kurzen Weg in unser Hotel. So endete ein
mal
wieder unglaublich toller Tag.
Am
Freitag trafen wir uns erst in Playa del Ingles an den Appartements Nogalera.
Wir mussten die „Anreise“ in Eigenregie vornehmen und somit teilten wir uns
in Grüppchen und ließen uns Taxis rufen. Da unser Taxifahrer anscheinend keine
Ahnung hatte, wo er uns absetzen sollte, mussten wir noch ca. 10 Minuten Fußmarsch
bis zum vereinbarten Treffpunkt absolvieren. Die Anlage beherbergt insgesamt nur
30 Appartements, was dem Chef eine fast tägliche Anwesenheit ermöglicht. Er kümmert
sich ebenfalls immer persönlich um Probleme, die dort allerdings selten
auftauchen, und Wünsche. Die letzten Jahre erhielt Appartements Nogalera immer
einen TUI Holly, welches die höchste Auszeichnung für TUI Hotels ist. Um diese
zu erreichen, werden sehr hohe Gästezufriedenheiten benötigt. Unter 97% Gästezufriedenheit
fiel diese Appartement-Anlage schon lange nicht mehr. Die Appartements im
unteren Geschoss liegen an einem kleinen Garten. Dort gibt es sogar
Bananenstauden, an denen sich die Kunden ohne weiteres Bedienen dürfen. Die
Gartennutzung ist nur für das untere Geschoss gestattet, die anderen zwei
Geschosse ermöglichen dafür den Blick vom Balkon auf Meer und Strand. Klein
aber fein, für Selbstverpfleger die beste Wahl!

Zu
Fuß ging es weiter zum Sandy Beach, wo wir wieder von unserer Seaside Hotelführung
empfangen wurden, da auch dieses Hotel zu der Kette gehört. Die zentrale Lage
ist im Sandy Beach hervorragend gegeben. Auch hier findet man überall die
kleinen Seepferdchen als Markenzeichen. Vom Balkon hat man eine Sicht auf den
Pool, auf die Straße und auf etwas Meer. Da dort die Hauptstraße liegt und
auch viel gebaut wird hat man leider etwas Lärm auf dem Balkon, was das
Entspannen etwas einschränkt. Die Sicht direkt auf viele Hochhäuser möchte
ich hier als Geschmackssache bezeichnen.
Anschließend
bekamen wir eine Führung in unserem Hotel RIU Grand Palace Maspalomas Oasis.
Wir durften uns noch eine Suite anschauen. Von der Einrichtung ist das Hotel
eher etwas altmodisch gehalten. Sonst ist alles sauber und vom Service wird sich
immer schnell um alles gekümmert.
Samstag
holte uns unser Bus wieder ab und fuhr mit uns ins Landesinnere. Die Landschaft
ist unbeschreiblich schön und auf keinem Bild einzufangen. Da die Woche vor
unserer Ankunft relativ regnerisch war, konnten wir die Unterschiede in der
Landschaft beobachten. Von Stein, über Schluchten und grün bewachsene Gebiete.
Oder auch alles gemischt. Der Sonnenschein erleuchtete das Land und ließ die
Kakteenbüsche nur so um die Wette strahlen.
Abschließend
machten wir noch eine kleine Wanderung zum Roque Nueblo, von dem wir eine
wahnsinnige Aussicht hatten. Mittags aßen wir in einem kleinen Restaurant mit
Tapas, Knoblauchaufstrich mit Brot und Papas Arrugas.
Auf
dem Weg ins Hotel zurück hielten wir noch an einer Aussichtsplattform an, von
der aus wir sogar den Teide sehen konnten. Der Teide ist der höchste Berg der
Kanarischen Inseln und liegt auf der Insel Teneriffa.
Abschließend aßen wir heute in
unserem Hotel, welches auch ein à la Carte Restaurant „Krystal“ beherbergt.
Das Essen war schmackhaft und sättigte unsere mal wieder hungrigen Mägen.
Am Sonntag beendeten wir die
Inforeise mit einer letzten Busfahrt zum Flughafen Las Palmas. Im Flugzeug ließen
wir die schönen Tage der letzten Woche nochmals an uns vorbei ziehen. Am
Nachmittag landeten wir dann im dunklen, regnerischen Hamburg, und wünschten
uns gleich den nächsten Flieger wieder zurück in die Sonne zu nehmen.
Daniela
Titze
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